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Verzweifelter Prinz aus Nigeria spendet an alle

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Weil er keinen Abnehmer für die Millionen Dollar gefunden, geht der Prinz aus Nigeria nun ein radikalen Weg.

Ein Prinz ist verzweifelt. Über Jahre hat er versucht, einen Abnehmer für seine Millionen zu finden. Doch nichts hat funktioniert.

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Dabei schreib er jedesmal in bestem Deutsch. Mit freundlichsten Worten berichtete er von den Qualen, die ihm das viele Geld bescherten. Doch nichts passierte. Warum kann er immer noch nicht verstehen.

Die Millionen Mails

So sahen seine Mails meistens aus:

Lieber Freund, ich schreibe aus Nigeria für viele Millionen Dollar neuen Besitzer zu finden. Bitte nenne Namen, Bank und Konto. Schon gibt es Geld zu senden, ohne Komplikationen. Melde schnell mit Email, sonst Geld ohne Wichtigkeit Termin….

Dabei war es auch völlig egal, wieviel Geld der Prinz verschenken wollte, niemand melde sich zurück. Niemand wollte das Geld haben. Dabei war doch alles kostenlos für den Empfänger. Einfach E-Mail-Adresse nennen und Kontonummer, und zack war man reich.

Millionen aus Nigeria | Foto: geralt, pixabay.com, CC0 Creative Commons

Millionen aus Nigeria | Foto: geralt, pixabay.com, CC0 Creative Commons

Der Prinz wurde immer verzweifelter, doch das hielt ihn nicht davon ab, es immer wieder zu versuchen. Er intensivierte sogar die Häufigkeit und Anzahl seiner Such-Mails. Er bettelte. Er flehte. Nichts half. Niemand wollte die Millionen. Bis jetzt.

Millionen für alle

Nun geht der nigerianische Prinz einen anderen Weg. Jetzt sucht er nicht mehr nach einem einzigen Abnehmer für seine Millionen Dollar. Nun will er das Geld unter möglichst vielen Abnehmern verteilen.

Die Idee dahinter ist ganz einfach. Wahrscheinlich, so denkt sich der Prinz, haben die Menschen in ihren kleinen Wandtresoren* gar keinen Platz für mehrere Millionen Dollar. Und deshalb hat sich niemand gemeldet. Wer will sich schon einen neuen Tresor zulegen, nur um geschenktes Geld sicher zu bunkern. Das macht doch keinen Sinn. Geld ausgeben für Geld, das man geschenkt bekommt.

Deshalb hat der Prinz nun dafür gesorgt, daß sich niemand mit Summe überfordert fühlen kann: Statt 60 Mio.$ für einen Abnehmer, nun 1 $ für 60 Millionen Abnehmer.

Warten auf Interessenten

Und noch etwas macht der Prinz aus Nigeria nun anders. Er sucht im April nicht mehr nach den Abnehmern für sein Geld, nun wartet er auf deren E-Mail.

Mal sehen, vielleicht hat auch diese Geschichte irgendwann ein Happy End und der nigerianische Prinz ist endlich arm aber glücklich.

♥ April, April! ♥

Das Ganze war natürlich ein Aprilscherz. Leider. Denn auch wohl weiterhin werden die SPAM-Mails mit den herrenlosen Millionen unsere Postfächer zumüllen. Man möchte gar nicht wissen, wieviel Energie für den Versand dieser SPAM-Mails sinnlos verbraten wird.

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