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Lebensmittel aus dem Internet

Der Wochenendeinkauf ist auch online möglich.

In unserer schnellebigen Zeit wird auch das Einkaufen für einige immer anstrengender und zeitraubender. Für viele ist der Lebensmittel-Großeinkauf zum Wochenende deshalb eine lästige Angelegenheit. Parkplatz suchen, den Wagen durch die Gänge schieben und dann die schweren Tüten schweißtreibend erst zum Auto und dann in die Wohnung transportieren. Nichts, was wirklich Spaß macht.
Um den Kunden das Einkaufen einfacher und bequemer zu machen, haben sich zahlreiche Online-Anbieter auf den Lebensmittel-Lieferservice spezialisiert. Und auch große Supermärkte wie Edeka, Rewe oder Kaiser’s Tengelmanns sind schon nach gezogen. Ob Getränke, Süßwaren, Wurst und Fleisch, Haushalts- und Drogerie-Artikel, Milch, Käse oder auch Feinkost, die Produktpalette ist groß und alles wird bis vor die Haustür oder sogar in die Küche geliefert. Online Lebensmittel bestellen wird den Wochenendeinkauf wieder attraktiv machen.

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Laut der Marktprognosen vieler Experten wird der Online-Handel mit Lebensmitteln stetig ansteigen und im Jahre 2020 werden wohl 10 % der Lebensmittel online eingekauft. Ein echter Zukunftsmarkt mit reichlich Wachstumschancen.

Lebensmittel online | © Spectral-Design - Fotolia.com

Lebensmittel online | © Spectral-Design – Fotolia.com

Die Angebote unterscheiden sich

Die Internetauftritte der Anbieter für online Lebensmittel unterscheiden sich zum Teil erheblich. Eines ist in der Regel jedoch für alle gleich. Die Internetseiten sind sehr übersichtlich gestaltet und einfach in der Handhabung. In den meisten Shops werden die Artikel durch gute Bilder optisch ansprechend dargestellt und die gewünschten Produkte findet man über ein Suchfenster oder die Produktkategorien. Einige der Anbieter haben nur haltbare Lebensmittel im Angebot, andere bieten dagegen nahezu alle Produkte an und man kann auch auf Markenprodukte und internationale Spezialitäten zurück greifen.

Einige Anbieter liefern erst ab einem bestimmten Mindestbestellwert, so meist die online Ableger der bekannten Supermarktketten. Die reinen Online-Shops liefern meist ohne Mindestbestellwert und man hat sogar die Möglichkeit auch einzelne Artikel zu bestellen.

Prinzipiell muß man bei Bring-Diensten, so auch bei online Lebensmitteln mit Zusatzkosten von 4 bis 5 Euro für die Lieferung bis in die Küche rechnen. Beim Versand von frischen Lebensmitteln wie Gemüse, Obst oder Tiefkühlprodukten wird es durch das Pfand der Frische-Box in der Regel teurer, und bei einigen Anbietern wird ein Frischeaufschlag berechnet.
Auch Kunden, die nicht mit der Kreditkarte zahlen möchten, sondern per Nachnahme, müssen mit Zusatzkosten von rund 10 Euro rechnen. Praktisch, wenn dann, wie bei einigen Anbietern möglich, direkt an der Haustür ganz bequem und ohne Aufpreis mit der EC-Karte bezahlen.
In der Regel sind die Zahlungsmethoden jedoch recht unkompliziert. Wie bei anderen Onlineshops auch kann man in der Regel per Bankeinzug, gegen Vorkasse, mit Kreditkarte oder auch per PayPal bezahlen.

In der Regel liegen die Versandzeiten zwischen 1 und 5 Tagen. Bei einigen Anbietern kann man auch einen Wunschtermin angeben, der dann auch eingehalten wird. Das ist für arbeitende Bevölkerung natürlich optimal, wenn man nach Feierabend die Ware persönlich entgegen nehmen kann. Allerdings kostet eine garantierte Lieferung am Nachmittag oder Abend zwischen 17.00 und 22.00 Uhr wieder einen Preisaufschlag.

Die Verpackungsmaterialien der Shops sind zum Schutz der Qualität und Frische der gelieferten Ware meist sehr üppig. Man kann die Verpackung zwar wieder an den Anbieter zurück schicken, sie verursacht aber trotzdem einen enormen Müllberg.

Möglichkeiten zur Reklamation gibt es bei jedem Anbieter. So sollte man beschädigte Pakete erst gar nicht annehmen. Ansonsten verweisen die meisten auf eine Rückgabefrist von 14 Tagen, wobei leicht verderbliche Lebensmittel nicht zurück gegeben werden können. Viele Shops stellen eine Hotline zur Verfügung, die den Kunden bei Reklamationen mit Rat und Tat zur Seite steht.

Zukunft des online Lebensmittelhandels

Noch beginnt der Versand von Lebensmitteln, der einmal einen kompletten Wochenendeinkauf ersetzen soll, erst jetzt richtig zu wachsen. Den Kinderschuhen ist man zwar mittlerweile entwachsen, schließlich gab es erste Versuche schon vor etlichen Jahren, doch der Markt war wohl einfach noch nicht reif für solch ein Angebot.
Die Anbieter haben inzwischen dazu gelernt. Sie haben ihr Angebotssortiment erheblich erweitert, auch frische Produkte sind heute kein Problem mehr und sie kommen auch mit den engen Margen im deutschen Lebensmittelhandel besser zurecht. Und so wundert es nicht, wenn aktuelle Studien dem Online-Lebensmittelhandel in den nächsten Jahren einen rasanten Boom voraussagen. Wie in der Bekleidungs-, Bücher- oder Elektronik-Branche so wird auch im Lebensmittelhandel ein großer Teil des Umsatzes in Zukunft im Internet stattfinden.

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Ein Kommentar

  1. Also für ältere oder gebrechliche Menschen ist das natürlich eine tolle Idee. Sofern sie so weit fit sind das Internet richtig zu nutzen. Auch wenn man mal Krank ist und besser zu Hause bleibt oder muss, ist das Bestellen des Einkaufs super. Aber jeder normale nicht eingeschränkte Mensch geht doch wohl lieber selbst in den Laden und sucht sich aus was er gerne möchte. Ich denke/hoffel mal nicht, dass die Menschheit mal so faul wird, dass sie nicht mal mehr zum Einkaufen nach draußen gehen.

    LG, Ferdi

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