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Fördermittel fürs energieeffiziente Bauen

Energiesparen wird für uns alle in Zukunft eine immer größere Rolle spielen. Eigentlich sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, dass wir auf den Energieverbrauch bei uns im Haushalt achten und dafür sorgen, keine allzu große Verschwendung zu betreiben. Doch erstaunlicherweise sind viele Verbraucher erst mit den in den letzten Jahren stetig gestiegenen Energiepreisen auf den Gedanken gekommen, dass sie selbst etwas an ihrer Situation ändern könnten. Die Maßnahme ist ganz einfach, denn Energiesparen ist angesagt! Ob mit energiesparenden Leuchtmitteln, einer energetischen Gebäudesanierung oder dem Entsorgen alter Stromfresser wie veralteter Kühltruhen oder Waschmaschinen, man kann recht schnell einiges dafür tun, die Stromkosten in Zaum zu halten.

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Was mit dem Kauf einer Energiesparlampe anfängt, kann sich schnell zu einem ganzen Trend entwickeln, der im Übrigen mehr als wünschenswert ist. Stromsparen im Haushalt ist nämlich gar nicht so einfach, wenn das Haus beispielsweise sanierungsbedürftig ist und nie gut genug isoliert wurde. Da helfen Energiesparlampen und Co auch nicht weiter. Aus diesem Grund sollten zukünftige Hausbesitzer, die an einen Neubau denken, sich schon im Vorfeld genauestens über das Thema des energieeffizienten Bauens informieren. Die Energiekosten, die dann irgendwann im neuen Haus anfallen, kann man mit einigen Maßnahmen schon während des Hausbaus gut unter Kontrolle bekommen. Und die gute Nachricht ist: Das Ganze wird auch noch finanziell gefördert.

Nichts ist bei einem Hausbau momentan aktueller als das energieeffiziente Bauen. Dabei helfen nicht nur die richtige Dämmung und Isolierung des Gebäudes sondern auch der Einbau einer effektiven und modernen Heizungsanlage. Unterstützt werden Hausbauer, die sich auf die Energieeffizienz ihres zukünftigen Heims fokussieren, zum Beispiel durch das aus Bundesmitteln finanzierte Programm Energieeffizient Bauen. Die Energieeffizienz von Gebäuden, die noch entstehen sollen, und Häusern, die bereits vorhanden sind und saniert werden müssen, ist schließlich eine der wichtigsten Säulen der Energiewende. Es ist also nicht allzu verwunderlich, dass die Regierung dahintersteht, Menschen dazu zu animieren, ihre Häuser so effizient wie möglich zu gestalten.

Sowohl Hausbesitzer als auch die Umwelt können von diesen Maßnahmen profitieren. Wer energieoptimal baut, der kann pro Jahr mit einer Einsparung von rund 2000 GWh Energie rechnen. Das resultiert wiederum darin, dass weniger Kosten für Energie eingeplant werden müssen. Ist ein Haus richtig isoliert und verfügt es über ein gut funktionierendes und effizientes Heizsystem, dann muss zum einen gar nicht so viel geheizt werden und des Weiteren geht auch nicht so viel Energie verloren. Wer vorhat, rund 30 Jahre in seinem Haus zu leben, kann im günstigsten Fall so mit Einsparungen in Milliardenhöhe rechnen. Durch die reduzierten CO2 Emissionen hat auch die Umwelt mehr davon, dass wir unsere Häuser energiegerechter gestalten. Es sind um die 680 000 Tonnen an CO2 Emissionen, die so pro Jahr eingespart werden. Diese Zahlen und noch viele weitere Fakten belegen eindeutig, dass es geradezu unverantwortlich wäre, in der heutigen Zeit bei einem Hausbau nicht auf energieeffizientes Bauen zurückzugreifen. Wer dann noch an die einfachen Spielregeln denkt, das Licht beim Verlassen des Raums auszuschalten oder energiesparende Leuchtmittel zu benutzen, der wird an der nächsten Stromrechnung ganz eindeutig eine Veränderung feststellen können.

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Ein Kommentar

  1. Ich halte viel von dieser Effizienz!
    Alles was wir nutzen sind verbrauchsgüter, welche ein Luxus sind!
    Wir sind uns gar nicht mehr im Klaren darüber, das der Strom nicht einfach so in die Steckdose kommt. Und das die Heizung nicht von Zauberhand warm wird.
    Viele denken gar nicht mehr so weit und vernachlässigen für wenige Euros unsere Umwelt 🙁
    Grüße Jenny

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