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Grünes Geld

Nachhaltiges Investieren ist möglich.

Der Begriff nachhaltiges Investieren und Anlegen wird oft missbraucht. Aber es gibt in der Tat gute Beispiele und Möglichkeiten von nachhaltigem Wirtschaften und attraktive Investitionsmöglichkeiten, die es durchaus wert sind, durch entsprechende Anlageformen (wie z.B. Umweltfonds) unterstützt zu werden.
Geeignet als Investitionsobjekte sind jene Unternehmen, die den sozialen, ökologischen und ökonomischen Ansprüchen einer verantwortungsvollen und nachhaltigen Wirtschaftspolitik entsprechen, solide Geschäftsmodelle vorweisen können und die vorwiegend in den Bereichen der Green Economy bzw. der Erneuerbaren Energien tätig sind.
Private Anleger können in Unternehmen investieren, die beispielsweise über zertifizierte Palmöl- oder Kaffeeplantagen, Windkraft- und Photovoltaikanlagen verfügen und die auch für einen Aufschwung und eine Belebung der kleinen, lokalen Wirtschaftskreisläufe sorgen. Nachhaltige Investmentfonds wie zum Beispiel Umweltfonds setzen aber auch auf die soziale und ökologische Verantwortung von Firmen. Das umfasst auch das Einhalten von sozialen und ökologischen Standards für das unternehmerische Geschäftsfeld, für Mitarbeiter sowie für Zulieferfirmen.

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Mit Umweltzertifikaten kann ein Anleger immer in die von ihm gewählte „grüne“ Aktie investieren, weil er seine Kurserwartung, die er aufgrund der täglichen Börsenberichterstattung und der Meldungen in den Tageszeitungen gewonnen hat, mit einem entsprechenden Zertifikat umsetzen kann. Dann in einem zweiten Schritt muss der Anleger die Frage beantworten, wie viel Risiko er im Zusammenhang mit der Aktie eingehen möchte. Er kann wählen zwischen Kapitalgarantie, Teilschutz vor moderaten Kursverlusten, dem aktientypischen Verlustpotenzial oder sogar der Bereitschaft, einen Totalverlust hinzunehmen.

Nachhaltige Wertsteigerung von Umweltfonds

Man muss ehrlich sein. Der Aufwärtstrend der letzten Monate an den Börsen beruhte nicht auf solider Basis, sprich auf einem Aufschwung der Konjunktur. Der Aufwärtstrend war spekulativer Natur. Trotzdem oder gerade deswegen sind Fachleute grundsätzlich optimistisch, wobei die Anleger allerdings genau darauf achten sollten, in welche Sektoren sie investieren. Eine Ausnahme dazu bildet die Green Economy, welche weltweit ein hohes Wachstum aufweist und welcher Experten noch viel Potential, auch durch die Verwendung neuer Technologien und Kostenreduzierungen, bescheinigen.
Das eigene Geld haben viele Banken und Investmentgesellschaften in riskanten Titeln angelegt, das Geld der Kunden werden sie jetzt in eher sichere Titel investieren – zum Beispiel Konsum- und Gebrauchsgütertitel, Handels- und Pharmatitel, oder eben auch in die Green Economy. Es kommt nicht von ungefähr, daß der Bereich der erneuerbaren Energien letzthin zulegte und sogar noch Zuwächse verzeichnete, als Anfang November an den Börsen Berichtigungen nach unten stattfanden. Experten denken, daß diese Entwicklung in den nächsten Monaten anhalten könnte.

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Ein Kommentar

  1. Ja, eine Investition in die Green Economy wird immer wichtiger, weil man immer mehr merkt, dass man die Erde nicht mehr ausbeuten kann, wie man das früher machte. Man fängt endlich mal an zu begreifen, dass es sich lohnt, die Ressourcen zu nutzen, die uns die Natur zur Verfügung stellt.

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