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Apple-User zahlen mehr fürs Hotel

Wer mit einem Apple-Gerät surft, bekommt teurere Angebote.

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Hotelzimmer online zu buchen, gehört heutzutage zum 1×1 der Reisevorbereitung. Ohne Internet läuft bei Suche nach einer Unterkunft im Hotel nichts mehr. Schließlich lassen bei den zahlreichen Reise-Portalen die Hotels mit ihren jeweiligen Ausstattungen und den dazugehörigen Preisen so schön komfortabel vergleichen. Gibt es dann noch die Möglichkeit, Kommentare von Leuten zu lesen, die in dem Hotel schon übernachtet haben und sich deshalb eine Meinung zum Preis-Leistungs-Verhältnis bilden konnten, dann ist eigentlich alles perfekt. Dann kann bei der Suche nach einem preiswerten Hotel eigentlich nichts schief gehen. Außer man surft mit einem Apple-Gerät.

Jeder, der im Internet surft, hinterläßt eine regelrechte Datenspur. Schon beim bloßen Aufrufen einer Internetseite. So übermittelt jeder User die hinlänglich bekannte IP-Adresse, Informationen über seinen Provider, den verwendeten Browser und auch über das benutzte Betriebssystem. Diese Informationen machen sich einige Portale zu Nutze. Über das verwendete Betriebssystem lassen sich Nutzer von Mac, iPhone oder iPad sehr leicht erkennen. Und so bekommen beim us-amerikanischen Reisekonzern Orbitz Nutzer von Apple-Geräten nur Hotelzimmer zu sehen, die bis zu 30 Prozent teurer sind als die Zimmer, die PC-Nutzern angeboten werden.

Orbitz hat seit 2009 statistisch beobachtet, daß Besitzer von Apple-Computern gern in teureren Hotels absteigen und auch gern die teuren Zimmer buchen. Offenbar sitzt bei Apple-Usern das Geld nicht nur beim Kauf der Geräte ausgesprochen locker -Apple-Computer haben ja den Ruf, mehr auf Design zu achten und nicht besonders preisgünstig zu sein- auch bei anderen Einkäufen werden  Sonderangebote von Apple-Kunden eher nicht nachgefragt. Warum dieser Klientel dann nicht gleich ausschließlich die teureren Hotelzimmer anbieten? Dachten sich die Programmierer von Orbitz und listen die Angebote auf ihrer Homepage entsprechend dem vom Internetsurfer übermittelten Betriebssystem.

In der nächsten Zeit will man bei Orbitz die Differenzierung der potentiellen Kunden noch weiter vorantreiben. Die Unterscheidung in Apple- und Nicht-Apple-User soll auch bei anderen Angeboten, wie Flüge oder Mietwagen zum Tragen kommen. Andere Anbieter werden diesem Trend sicherlich folgen. Wer also in Zukunft ein kostengünstiges Hotelzimmer sucht, sollte das besser vom einem Windows-PC tun.

Quelle: SpOn

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Ein Kommentar

  1. Das ist nicht dumm, eigentlich. Konsequent zu Ende gedacht, könnte man unterschiedliche Internets für verschiedene Betriebssysteme oder Browser entwickeln… Neeee!

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