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Vibrations-Tattoo von Nokia?

Ja, is denn heut’ schon 1. April?

Nokia soll sich, wenn man Presseinformationen glauben will, ein Patent für Vibrations-Tattoos gesichert haben. Geht ein Anruf oder eine SMS auf dem Handy ein, dann beginnt das Tattoo zu vibrieren. Möglich wird das durch ein spezielles Material, das als ferromagnetisch bezeichnet wird. Diese Art von Tattoo hat so bisher noch nicht gegeben.

Mit diesem Tattoo unter der Haut, es soll für Schmerzphobiker auch Tattoos in Stickerform zum Aufkleben oder Aufsprühen geben, soll der Träger wirklich ständig erreichbar bleiben. Was Knackis von der elektronischen Fußfessel kennen, soll nun auch für den normalen Handybenutzer gelten.
Es soll sogar möglich sein, daß je nachdem welche Art von Nachricht auf dem Handy eingeht bzw. von wem die SMS oder Anruf stammt, das Vibrieren unterschieden werden kann. Ein Klingelton, der unter die Haut geht, sozusagen. Auch die lästige Eingabe der PIN soll in Zukunft entfallen können, weil sich der Besitzer durch das Vibrations-Tattoo beim Handy zweifelsfrei identifizieren und anmelden kann.

Das alles klingt jedoch sehr unglaubwürdig. Man kennt ja ID-Chips von den lieben Haustieren, wie Katzen oder Hunde, daß diese aber als Tattoo in die Haut geritzt werden können, gleichzeitig als ID dienen und auch noch unterschiedlich klingeln können, ist doch alles andere als glaubwürdig. Ganz abgesehen von der Tatsache, ob sich für diese Tattoos überhaupt Kunden finden lassen werden. Wer will schon wirklich freiwillig dauerhaft erreichbar oder gar identifizierbar sein?

Die Chance ist doch sehr groß, daß der Presseabteilung von Nokia ein böser Fehler unterlaufen und diese Meldung ein paar Tage zu früh über die Ticker gegangen ist. Denn der 1. April ist erst am nächsten Wochenende.

Quelle: Abendblatt




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