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EHEC: Ärzte warnen vor Panik

Die Darmkrankheit, ausgelöst durch EHEC-Bakterien, breitet sich weiter aus, doch Ärzte warnen vor Panikmacherei.

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Immer mehr Menschen infizieren sich mit den gefährlichen EHEC-Erregern, die starke Bauchkrämpfe und blutigen Durchfall auslösen können. Bereits 10 sind an den Folgen des hämolytisch-urämischen Syndroms (HUS) in Deutschland gestorben. Und noch immer ist nicht umfassend geklärt, woher der Erreger stammt und wie er sich derart schnell und weit verbreiten konnte. Experten gehen aber davon aus, daß die Quelle der Infektionen noch aktiv ist.
Es ist auch davon auszugehen, daß weiterhin Patienten daran sterben werden. Zur Zeit liegen noch viele bestätigt Erkrannte und Verdachtsfälle in den Krankenhäusern, hauptsächlich in Schleswig-Holstein, Bremen, Niedersachsen und Hamburg.

Trotzdem warnt die Ärztekammer vor einer Panik. Die Lage ist aus Sicht der Ärzte beherrschbar und jeder kann für seine eigene Sicherheit sorgen, wenn er geringste Vorkehrungen trifft. Dazu zählen häufiges Händewaschen und die Befolgung der Ratschläge des Robert-Koch-Instituts. Demnach sollte man auf den Verzehr von rohen Gurken, ungekochten Tomaten und Salat derzeit verzichten. Zumindest dann, wenn dieses Gemüse nicht aus eigenem Anbau oder dem vertrauenswürdigen Bauern aus der Region stammt, der garantiert keine Gülle auf sein Feld bringt. Will man 100-prozentig sicher gehen, sollte man Tomaten, Gurken und Salat komplett vom Ernährungsplan streichen, bis die Quelle der Erreger eindeutig geklärt ist.

Auf spanische Gurken als Verursacher kam das Hamburger Hygiene-Institut in der vergangenen Woche als man auf 3 Gurken die Erreger nachweisen konnte. Wie die Erreger auf die Gurken gelangt sind, konnte aber bisher nicht zweifelsfrei geklärt werden. Und auch auf Gurken aus anderen Regionen wurden die EHEC-Bakterien nachgewiesen, so daß man auch von anderen Quellen außer spanischen Gurken ausgehen muß.

Quelle: SpOn

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