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iPhone-Besitzer verdrängen Mängel

Die Besitzer eines iPhones verdrängen die offensichtlichen Mängel des Apple Smartphones.

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Das iPhone ist hipp, das iPhone ist schick, das iPhone kann alles und jeder will es haben. Gibt es andere Geräte? Nein! So oder so ähnlich scheint die Selbstbetrachtung eines iPhone-Besitzers auszusehen. Man kann auch sagen: Ein Teller bunte Knete.

Die offensichtlichen Mängel, wie fehlende Java- und MMS-Unterstützung, keine Möglichkeit den Akku zu wechseln oder die bewußte Softwarebeschränkung durch Apple, werden vorsätzlich ausgeblendet. Auf diese Unzulänglichkeiten angesprochen, verteidigen die iPhone-Besitzer ihr Gerät ähnlich wie die Opfer einer Entführung. Bekannt ist dieses Phänomen als „Stockholm-Syndrom„. Die Opfer bauen ein positives emotionales Verhältnis zu ihren Entführern auf, so daß sie am Ende mit denen sympathisieren und sogar kooperieren.
Ganz ähnlich ist es bei den iPhone-Besitzern: Mängel sind in deren Augen „kein Bug sondern ein Feature“.

Zu diesem Ergebnis kam die dänische Firma Strand Consult. In einer psychlogischen Studie wurden 20 Mängel des iPhones und deren Wahrnehmung durch die iPhone-Fans untersucht.

Was der Studie fehlt, sind praktische Lösungsansätze. Sollte man den Leuten das iPhone wegnehmen oder durch ein Placebo ersetzen? Oder sollten sie mal ein richtiges Smartphone á la Blackberry benutzen dürfen? 😉

Quelle: heise

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