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für Dich aus Politik und Gesellschaft.

Staatliche Überwachung im Jahre 2009

Wie weit die Überwachung durch den Staat schon heute geht.

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Wer immer noch der Meinung ist, man muß sich keine Sorgen machen, solange man nichts zu verbergen hat, sollte sich in aller Ruhe und möglichst unbeobachtet diesen Artikel der ZEIT durchlesen.

Anhand eines ganz normalen Tagesablaufs eines ganz normalen Mitbürgers wird einem die schon heute präsente, ganz normale Überwachung durch den Staat vor Augen geführt. Alles ganz normal.
Bis man plötzlich durch die Verkettung von ganz normalen Vorgängen (Wie war das mit der Teilnahme an der Demo? Und dem Freund aus Pakistan, der monatlich Geld an seine Eltern schickt? Und dem Kauf von 6 Flaschen Blondierung und einem Pack Batterien im Angebot?) in das Raster der Überwachungorgane paßt. Dann wird es ganz schnell alles andere als normal.

Wer dann nicht kooperiert, ist ganz schnell weg aus seiner Normalität. Der bekommt die komplette Überwachungsmaschinerie zu spüren. annalist mußte das am eigenen Leib erfahren. Da wieder rauszukommen, ist schwer bis unmöglich, auch durch die Gleichgültigkeit mit der die große Masse der Bevölkerung die seit Jahren laufende und immer weiter fortschreitende Einschränkung der Freiheiten hinnimmt. Immer nach dem Motto: „Wer nichts zu verbergen hat, hat auch nicht zu befürchten.“

Wacht endlich auf, will der ZEIT-Artikel sagen. Die Freiheitsbeschneidungen und der Überwachungswahn sind schon heute im Jahre 2009 ganz real und extrem weit fortgeschritten. Wehrt euch gegen die totale und dabei total unsinnige Überwachung, denn absolute Sicherheit wird es nicht geben.
Die Überwacher versprechen zwar das Gegenteil, und das im Wahlkampf umso mehr, aber absolute Sicherheit ist eine Lüge!

Risiken werden immer auftreten. Das ist das Leben. Auch im Internet. Daran werden auch die 2.000 Internet-Überwachungs-Beamten, sogenannte Cyber-Cops, die jetzt vom Vorsitzenden der Polizeigewerkschaft Rainer Wendt gefordert werden, nichts ändern. Außer, daß es wieder zu mehr Überwachung und weniger Freiheit führt.

Wie bei der Atomkraft gilt auch im täglichen Leben: Das einzig Sichere ist die Unsicherheit. Deshalb schützt die Freiheit, solange sie noch existiert!

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Ein Kommentar

  1. auch ich bin auf den artikel der zeit gestossen..und auch mich hat er inspiriert was in meinem blog zu schreiben..denn auch in der schweiz ist das so..

    mein beitrag:
    http://www.honigbaerli.eu/2009/08/15/sicherheit-total/

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