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Finanzkrise gefährlicher als Terror

Die aktuelle Finanzkrise ist gefährlicher als al-Kaida.

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Da bekommt Schäuble aber ein richtiges Argumentations-Problem: Terror ist nicht mehr Nummer Eins bei der Gefährdung.

Die aktuelle Finanzkrise und deren Folgen für die Weltwirtschaft sind für die Sicherheit der USA und der Weltgmeinschaft viel gefährlicher als der Terrorismus von al-Kaida und Co. Zu diesem Ergebnis kommt der US-Geheimdienstchef Blair.

Laut einer Studie der Asiatischen Entwicklungsbank hat die aktuelle Finanzkrise bisher weltweit Vermögen in Höhe von

50.000.000.000.000 US-Dollar,

in Worten: 50 Billionen US-Dollar, vernichtet. Eine völlig unvorstellbare Zahl. Und ein Zeichen, daß die weltweite wirtschaftliche Entwicklung der letzten Jahre offenbar nichts anderes als eine gigantische Blase war. Und aus der entweicht jetzt schlagartig die heiße Luft.
Die Weltbank warnt daher vor einer weltweiten Rezession. Die globale Industrieproduktion wird mit einem Minus von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr prognostiziert. Das hat es seit dem zweiten Weltkrieg nicht gegeben!

Nach der Analyse dieser Zahlen kommt man ganz schnell zu dem Ergebnis, daß die Manager und Banker als Verursacher dieser gigantischen Wertvernichtung die wahren Terroristen der Neuzeit sind. Und die Regierungen und Analysten haben diesem Treiben völlig untätig zugesehen oder es sogar noch unterstützt. Ein globaler Finanz-Terrorismus, dessen finanzielle Folgen jetzt von der Allgemeinheit getragen und beseitigt werden müssen.

Das Bundesinnenministerium sollte sich also nicht weiter mit der Jagd von fiktiven Terroristen beschäftigen und diese als Argumentationsgrundlage für die Schaffung eines Überwachungsstaates á la DDR verwenden. Die wahren Terroristen sitzen in den Glaspalästen in Frankfurt und anderswo!

Quellen: FTD, FAZ

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