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Bizarrer Leichendiebstahl in Österreich

Am schönen Wörthersee in Österreichs Bundesland Kärnten ist es zu einem äußerst bizarren Diebstahl gekommen.

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Der Leichnam des am 5.10.2006 verstorbenen Milliardärs Friedrich Flick wurde samt Sarg aus dessen Mausoleum auf dem Friedhof in der Gemeinde Velden gestohlen. Vermutlich bereits am vergangenen Wochenende fand das Verbrechen statt, entdeckt wurde es erst gestern.

Die Polizei vor Ort tappt zur Zeit völlig im Dunkeln. Fest steht eigentlich nur, daß es sich um mehrere Täter gehandelt haben muß, weil die Grabplatten mehrere hundert Kilo schwer sind.
Auch über das Motiv kann nur gerätselt werden. Noch gibt es keinerlei Verlautbarungen von den Tätern, auch keine Lösegeldforderungen.

Zu Lebzeiten galt Flick mit einem geschätzten Vermögen von 5,5 Mrd. EUR als einer der reichsten Deutschen. Dieses Vermögen, das zu großen Teilen von seinen Ahnen angehäuft wurde, stammt zum Teil aus Ausbeutungen von Zwangsarbeitern im Dritten Reich. Flick selbst geriet in der sogenannten Flick-Affäre ins Zwielicht, bei der es um Parteispenden und Steuerhinterziehung ging. In dessen Fortgang wurden FDP-Wirtschaftsminister Friderichs und Lambsdorff verurteilt, Bundestagspräsident Barzel trat zurück und Kanzler Kohl konnte sich wegen eines „Blackouts“ an nichts erinnern.
1991 wurde der Bruder seiner Frau entführt. Die Täter forderten mehrere Mio. als Lösegeld, konnten aber gestellt und verurteilt werden. Der Entführte kam ohne Schäden davon.

Aus reiner Vorsicht wird jetzt auch das Grab des Anfang Oktober 2008 verunglückten Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider bewacht.

Es gibt Verbrechen, auf die kommt man als normal Denkender gar nicht. Wer klaut denn allen Ernstes einen 2 Jahre alten Leichnam samt Sarg von einem Friedhof? Diese Idee kann doch nur kranken Hirnen entsprungen sein. Obwohl es offenbar schon einmal so einen Fall gab: Im März 1978 wurde der Leichnam von Charlie Chaplin vom Friedhof am Genfer See gestohlen.

Quelle: Welt


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4 Kommentare

  1. Ein krankes Hirn, ja. Was mir auffällt sind diese „Zahlenspiele“, die es auch im Fall Flick gab. Auf der Grabplatte wurden die beiden Nullen von 2006 entfernt. Man erinnere sich an die Sargplakette Haiders 11.10.10.2008 (vom Pax Bestattungsinstitut). Wer macht sowas, und wieso?

  2. Eric schrieb: „Was mir auffällt sind diese “Zahlenspiele”

    Beidemale ergibt es die Zahl 23

    Fällt Dir das nicht auf ?

  3. Und, welches Geheimnis soll sich hinter der 23 verbergen?

  4. FLick statt Haider

    Es mehren sich die Hinweise, dass der Landeshauptmann von Kärnten – Dr. Jörg Haider – in der Nacht zum 11. Oktober 2008 einem Komplott, der bis in das letzte Detail von linken Fundamentalisten aus Österreich und Deutschland geplant war, zum Opfer fiel.

    Die Täter dürften durch die verzögerte Beisetzung des Kärntner Landeshauptmannes, der erst 4 Wochen nach seinem Tod eingeäschert und beerdigt wurde, “umdisponiert” haben und ein anderes “rechtes” Feindbild, nämlich Friedrich Karl Flick ausgesucht haben, um ihre “Tat” in Kärnten zu vollenden – sonst hätten sie vermutlich die sterblichen Überreste von Dr. Haider geschändet.

    Anm.I: Ein Landeshauptmann eines Bundeslandes in Österreich enstpricht in etwa der Position eines Ministerpräsidenten eines Bundeslandes in Deutschland.

    Anm.II: Die Landeshauptstadt von Kärnten, Klagenfurt – wo das Attentat auf Dr. Haider stattgefunden haben soll, liegt nur wenige Kilometer von Velden am Wörthersee entfernt, wo F. K. Flick beerdigt war.

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