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Formel1 wird unter der Finanzkrise leiden

Die Formel1 wird unter der Finanzkrise noch stark zu leiden haben.

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Viele Sponsoren werden sich wahrscheinlich aus dem Motorsport zurückziehen.
Das Formel1-Team Force India spricht jetzt schon davon, die Kosten dramatisch senken zu müssen. Das Team Torro Rosso sieht für die nächsten zwei Jahre große Schwierigkeiten auf die Formel1 zukommen. Die Suche nach neuen Sponsoren wird sehr schwer bis unmöglich werden.

Viele große Banken gehören zu den aktuellen Sponsoren: CreditSuisse, Royal Bank of Scotland (RBS), Santander und ING. Damit sind die Banken zweitgrößter Förderer der Formel1 nach der Telekommunikation (vodafone, AT&T).

In der nächsten Zeit werden einige Sponsoren-Verträge auslaufen, so RBS bei Williams und ING bei Renault. Ob diese Verträge verlängert werden, weiß im Moment niemand. Auch Credit Suisse könnte sich aus dem Motorsport zurückziehen. Ihre Anteile an BWM-Sauber hat sie jüngst an Peter Sauber zurückgegeben.

Als Ausweg bleibt den Rennställen nur weiter die Kosten zu senken. Sollte das nicht ausreichen, könnte es zu einem Rennstallsterben in der Formel1 kommen, denn neue Sponsoren sind ersteinmal nicht in Sicht. Zumal auch die Auswahl an möglichen, finanzkräftigen Sponsoren kleiner geworden ist. Nach dem Austieg der Tabakkonzerne wegen des Werbeverbots für Tabakprodukte könnten als nächste auch Alkoholhersteller von einem Werbeverbot in der EU betroffen sein. Die Banken waren seinerzeit als Ersatz für die Tabakkonzerne eingesprungen und müssen jetzt auch die Segel streichen.

Genießen wir die vielleicht hoffentlich noch nicht letzten Rennen der Formel1.

Quelle: FAZ

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