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„Freies Olympia“: China verrammelt die Grenzen

China verbietet Geschäftsleuten die Einreise, aus Angst vor Terroristen.

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Plötzlich und ohne Vorwarnung dürfen Geschäftsleute während der olypischen Sommerspiele nicht mehr in die Austragungsstädte reisen. Die Kommunisten sehen in den Managern und Unternehmern eine massive Bedrohung für die Sicherheit. Für die Unternehmen bedeutet das einen immensen organisatorischen Mehraufwand und auch finanzielle Einbußen.
Menschen, die ihnen jahrelang Know-how, Investitionen und Beschäftigung gebracht haben, sind also plötzlich über Nacht zu Terroristen geworden? Geht´s noch?

Auch für Leute, die noch im Land sind oder trotz der neueren Bestimmungen zu den Spielen einreisen dürfen, müssen mit massiver Einschränkung ihrer Freiheit rechnen.  Die kommunistische Führung ist zur Zeit Weltmeister im Erlassen von Sonderregeln:

  • So dürfen Chemikalien weder eingeführt noch transportiert werden
  • Zahlreiche Lokale wurden bis zum Herbst geschlossen
  • Livemusik wurde verboten
  • Zahlreiche Kontrollposten überprüfen ständig Verkehr und Passanten
  • Tagesvisa zur Einreise aus Hongkong wurden abgeschafft

Langsam aber sicher erreicht die Paranoia der chinesichen Führung vor Demokratie und Freiheit schwindelerregende Höhen. Was als „freie olympische Spiele“ angekündigt wurde, verkommt immer mehr zu einem Nordkorea für Sportler. Oder besser gesagt, die chinesische Führung versucht, Tibetische Verhältnissse im ganzen Land einzuführen. Ihre Versprechen gegenüber der Welt sind ihr dabei scheißegal.

Ein Boykott der olympischen Spiele in China ist immer noch möglich! Fangt endlich an, nachzudenken und zu handeln.

Quelle: FTD

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2 Kommentare

  1. mit einem boykot von olimpia bestraft man nur die sportler..china muss wirtschaftlich geschwächt werden!!

  2. Aber sind die Sportler nicht sowieso bestraft? Gegen die dopinggestärkten Chinesen haben sie keine Chance und müssen trotzdem durch Aufrechterhaltung der Fassade „fröhliche Spiele der Jugend der Welt“ für die Prestigeaufwertung der Kommunisten herhalten.
    Ich glaube die Freude sollte man der chinesischen Partei nicht machen. Sollen die doch die Medaillien unter sich verteilen. Denen ist der Sport ohnehin egal, denen geht es einzig und allein ums Prestige.
    Man kann nicht ein Sportfest feiern, während in Tibet die Menschen unterdrückt werden. Deshalb Boykott.

    Und China wirtschaftlich schwächen – ich glaube der Zug ist abgefahren. Da wird eher umgekehrt ein Schuh draus. Die sind noch nicht mal am Anfang ihres Wirtschaftswunders. Da wird einiges auf uns zurollen.

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