ICE-Unfall hätte in Katastrophe enden können
Nach der Untersuchung des ICE-Unfalls von Köln kommt das Eisenbahnbundesamt zu der Auffassung, daß dieser Vorfall zu einer Katastrophe hätte führen können.
Offenbar sind die Passagiere des ICE 518 nur knapp einem tragischem Unglück entgangen. Nur die geringen Geschwindigkeiten, mit denen der Zug nach der Ausfahrt aus dem Kölner Hauptbahnhof unterwegs war, verhinderten die Katastrophe.
Wäre die Radsatzwelle bei Höchstgeschwindigkeiten von 300 km/h gebrochen, wäre ein Unfall wie bei dem ICE-Unglück in Eschede von 10 Jahren möglich gewesen. Zu dieser Einschätzung kommt das Eisenbahnbundesamt.
Vielleicht sollte man das Gesamtkonzept ICE noch einmal gründlich überdenken. Schließlich gibt es offenbar einige Schwachstellen des ICE gegenüber dem französischen TGV.
Quelle: SPIEGEL
Nachtrag (19.07.08): Mittlerweile gehen Experten davon aus, daß die eingesetzten Radsatzwellen nicht betriebssicher sind. Die Lebensdauer sei trotz Warnzeichen jahrelang völlig überschatzt worden.

Montag, 6. Juli 2009 um 13:07 Uhr
[...] zu machen, auch hier negativ ausgewirkt. Ähnlich wie bei der Bahn, die immer wieder mit Sicherheitsproblemen beim ICE zu kämpfen hat, gibt es bei der S-Bahn Probleme mit den Rädern. Das mag daran [...]