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Kinderkrippe macht schlau

Eine Studie der Bertelsmann Stiftung hat jetzt ergeben, daß der Besuch einer Kinderkrippe dem Kind nicht schadet, sondern im Gegenteil: die Bildungschancen deutlich vernbessert! Die Wahrscheinlichkeit, daß das Kind ein Gymnasium besucht, wird deutlich erhöht.
Davon hat auch der Staat etwas. Denn durch das zu erwartende höhere Lebenseinkommen erhöht sich auch der volkswirtschaftliche Nutzen. Bessere Bildung = höheres Einkommen, so einfach ist das.

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Deshalb ist es endlich an der Zeit, daß die „Rabenmütter-Schmähungen“ von ideologisch Verblendeten gegenüber Eltern, die ihr Kind frühzeitig in die Kinderkrippe geben wollen oder müssen, ein Ende finden. Wissenschaftlich belegt ist mit der o.g. Studie eher, daß Eltern, die Kind bis zur Einschulung zu hause behalten, dem Kind schaden!

Quelle: Bertelsmann Stiftung

Studie (PDF 2.7 MB)

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Ein Kommentar

  1. Sehr geehrte Damen und Herren,

    die in der angesprochenen „Studie“ von Bertelsmann beschriebene Häufung des späteren Besuchs eines Gymnasiums bei früheren Krippenkindern lässt sich schon durch die unterschiedliche Verteilung von Gymnasien und Kinderkrippen auf die Bundesländer erklären. Wo viele Kinder aufs Gymnasium gehen, gibt es auch viele Kinderkrippen (z. B. in den neuen Bunddesländern und den Stadtstaaten). Das hat mit verschiedenen Erziehungs- und Schultraditionen zu tun, zeigt aber keinen ursächlichen Zusammenhang.

    Z. B. hat unter den alten Bundesländern Bremen die meisten Kinderkrippen und Gymnasiasten, aber die schlechtesten Ergebnisse bei Pisa.

    Unter den neuen Bundesländern haben Sachsen und Thüringen die besten Pisa-Ergebnisse, aber die wenigsten Kinderkrippen.

    Ich verweise auch auf meinen Kommentar zum Thema in der Zeitschrift „DFV-Familie“, Nr. 2/2008, S. 10.

    Freundliche Grüße

    Dr. Johannes Resch

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